Gießpulver ist ein multifunktionales, technisches Material, das für den Stranggießprozess unerlässlich ist. Seine strategische Platzierung auf dem flüssigen Stahlbad bestimmt direkt die Produktqualität, die Ausbeute und die Konsistenz in der modernen Stahlherstellung.
Die Flussmitteldichte der flüssigen Kokille ist grundlegend für die Steuerung des Wärmeübergangs und die Gewährleistung einer gleichmäßigen Kühlung im Stranggießprozess. Schwankungen der Flussmitteldichte führen zu einer ungleichmäßigen Wärmeabfuhr und erhöhen das Risiko von thermischen Spannungen, Schalenbildungsproblemen und Oberflächenfehlern im Brammenstrang. Simulationen und Anlagenmessungen bestätigen, dass die Dicke des festen Schlackenfilms – eine eng mit der Flussmitteldichte verknüpfte Eigenschaft – den lokalen Wärmeübergang maßgeblich bestimmt. Dickere, dichtere Schlackenfilme erhöhen den Wärmewiderstand und reduzieren den lokalen Wärmestrom, während eine gleichmäßigere Flussmitteldichte eine kontinuierliche Kühlung unterstützt, die für die Brammenstabilität und die Qualitätskontrolle entscheidend ist..
Kernfunktionen von Schimmelpilzflussmittel
Kontrolle der Wärmeübertragung
Das Gießpulver steuert den Wärmefluss vom flüssigen Stahl zur Kupferkokille und gewährleistet so eine stabile und gleichmäßige Erstarrung. Die Bildung eines erstarrten Schlackenfilms – dessen Dicke und Kristallinität sich während des Gießvorgangs verändern – wirkt als Wärmewiderstand. Diese Schlackenschicht erzeugt zusammen mit vorübergehenden Lufteinschlüssen den Temperaturgradienten, der das Wachstum der Stahlschale steuert. Eine optimale Wärmeregelung verhindert lokale Überhitzung oder zu starke Abkühlung, die beide Oberflächenfehler oder unvollständige Erstarrung verursachen. Mathematische Modellierungen und industrielle Messungen zeigen, dass die Dicke des Schlackenfilms und die Viskosität des Gießpulvers die Hauptfaktoren für den Wärmewiderstand und damit für die Wärmeübertragungseffizienz in der Kokille sind.
Kontinuierliches Gießverfahren
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Schmierung bereitstellen
Eine flüssige Gießpulverschicht reduziert die Reibung zwischen der wachsenden Stahlschale und der Kokillenwand und verhindert so Anhaften und mechanisches Reißen. Gleichmäßige Schmierung minimiert Defekte wie Schwingungsmarken und Längsrisse an der Knüppel- oder Brammenoberfläche. Viskosität, Schmelztemperatur und die Stabilität der flüssigen Schlacke an der Stahl-Kokillen-Grenzfläche sind entscheidend; unzureichend geschmierte Grenzflächen führen zu thermischen Schwankungen und lokalen Erstarrungsstörungen. Die Verbesserung der Schmierung durch Anpassung der Gießpulverzusammensetzung korreliert direkt mit Oberflächenglätte und Betriebssicherheit.
Verhinderung der Sekundäroxidation
Das Formflussmittel dient sowohl als physikalische Abdeckung als auch als reaktive Barriere und schützt den flüssigen Stahl vor atmosphärischen Gasen. Durch die Verhinderung des Sauerstoffeintritts wird die Bildung unerwünschter Oxide an der Stahloberfläche unterdrückt. Zusammensetzung und Stabilität der physikalischen Eigenschaften des Flussmittels – insbesondere die Basizität (Verhältnis von CaO zu SiO₂) – gewährleisten eine robuste Barrierebildung und begrenzen die Bildung von Einschlüssen. Das Flussmittel muss zudem die Absorption schädlicher Phasenübergänge wie der Perowskit-Ausscheidung begrenzen, da diese andernfalls die Stahlreinheit beeinträchtigen können.
Adsorbierende Einschlüsse
Während der Erstarrung steigen nichtmetallische Einschlüsse an die Stahloberfläche. Gut konzipierte Gießpulver adsorbieren und binden diese Einschlüsse effizient und verhindern so deren Wiedereintritt in das Produkt. Die Zusammensetzung des Gießpulvers muss diese Funktion ermöglichen, ohne Sekundärreaktionen zu fördern oder die Viskosität negativ zu beeinflussen. Diese Doppelfunktion – Entfernung von Einschlüssen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Fließfähigkeit – ist entscheidend für die Herstellung von hochwertigem Stahl.
Auswirkungen auf Oberflächenqualität und Betriebsgeschwindigkeit
Die Wirksamkeit des Gießpulvers bestimmt direkt die Oberflächengüte von Knüppeln, Brammen oder Platten. Eine gleichmäßige Steuerung von Wärmeübertragung und Schmierung gewährleistet gleichmäßiges Schalenwachstum und reduziert Schwingungsmarken und Risse. Untersuchungen im Anlagenmaßstab bestätigen, dass optimierte Pulverparameter glattere Oberflächen und weniger Defekte liefern, insbesondere bei Gießgeschwindigkeiten über 3 m/min.
Die Steigerung der Betriebsgeschwindigkeit beim Stranggießen hängt maßgeblich von Fortschritten im Gießpulvermanagement ab. Bei höheren Geschwindigkeiten können unvollständiges oder unregelmäßiges Aufschmelzen, unzureichende Schmierung oder lokale Überhitzung zu katastrophalen Oberflächenfehlern oder Ausbrüchen der Gießform führen. Geschwindigkeitserhöhungen verstärken die Bedeutung des Zusammenhangs zwischen Wärmestromdichte, Schmierstabilität und Fehlerkontrolle und unterstreichen somit die Notwendigkeit einer strengen Kontrolle der Gießpulvereigenschaften.
Hochgeschwindigkeitsgießen: Herausforderungen bei der Flussmittelauswahl und -verwaltung
Hochgeschwindigkeits-Strangguss verstärkt die Herausforderungen bei der Kontrolle des Gießpulververhaltens:
- Instabile Wärmeübertragung:Durch die schnelle Erstarrung werden die Temperaturgradienten erhöht, wodurch die Gefahr einer ungleichmäßigen Schalenbildung oder lokaler Rissbildung besteht, wenn die Eigenschaften des Flussmittels nicht ausreichend robust oder reaktionsschnell sind.
- Kristallisationskontrolle:Zu hohe Gießgeschwindigkeiten können das angestrebte kristalline/glasartige Gleichgewicht in der erstarrten Schlackenschicht stören. Eine zu schnelle Kristallisation kann Flussmittelschichten einschließen, den Wärmewiderstand über das Optimum hinaus erhöhen und innere Risse verursachen. Eine zu langsame Kristallisation führt zu übermäßiger Schmierung und erhöhtem Wärmeverlust, wodurch Schwingungsmarken und Vertiefungen zunehmen.
- Schmierleistung:Bei höheren Geschwindigkeiten verringert sich das Zeitfenster für die Schlackenfilmbildung. Flussmittel müssen eine niedrige Viskosität und ein synchronisiertes Schmelzen gewährleisten, da sonst Anhaften und Oberflächenrisse wahrscheinlich sind.
- Oxidationsschutz:Durch verstärkte Bewegung und Schwankungen des Metallspiegels wird der Kontakt mit der Atmosphäre gefördert, was Flussmittel mit hoher Zusammensetzungsstabilität und schnellen Schmelzbedeckungseigenschaften erfordert.
- Einschlussabsorption:Hohe Abscheideraten erfordern schnell wirkende Flussmittel, um ein kontinuierliches Einfangen und Entfernen zu gewährleisten, ohne dass Einschlüsse entweichen können.
Die Erfahrung in der Industrie zeigt, dass Eigenschaften wieFlussviskositätKristallisationstemperatur und Beständigkeit gegenüber chemischen Zusammensetzungsänderungen müssen kontinuierlich überwacht und gesteuert werden. Ansätze hierfür umfassen die Echtzeitcharakterisierung mithilfe fortschrittlicher Messgeräte zur Bestimmung der Fluiddichte, wie beispielsweise des Ultraschall-Dichtemessgeräts Lonnmeter oder des Stimmgabel-Dichtemessgeräts Lonnmeter, wodurch eine adaptive Steuerung der Flussschichtdynamik ermöglicht wird.
Kurz gesagt, die Erzielung von Verbesserungen im Stranggießprozess – insbesondere im Hinblick auf Qualitätskontrolle und Betriebsgeschwindigkeit – hängt von strengen Eigenschaften und einer präzisen Kontrolle des Gießpulvers ab: Es gilt, Wärmeübertragung, Schmierung, Oxidationsverhinderung und Absorption von Einschlüssen über verschiedene Stahlsorten und Gießbedingungen hinweg in Einklang zu bringen.
Kritische Eigenschaften von Formflussmitteln für eine optimierte Leistung
Das Formflussmittel ist von zentraler Bedeutung für die Optimierung von Stranggießprozessen und die Qualitätskontrolle. Seine physikalischen Eigenschaften bestimmen direkt die Wirksamkeit von Wärmeübertragungssteuerungsverfahren beim Stahlguss, Formschmiertechniken und die Vermeidung von Fehlern.
Viskosität: Schmierung, Wärmeübertragung und Rissvermeidung
DerViskosität des FormflussmittelsDie Viskosität regelt die Schmierung zwischen dem Stahlmantel und der Kupferkokille. Eine optimale Viskosität gewährleistet einen stabilen Schmierfilm, der notwendig ist, um die Reibung zwischen Rohling und Kokille zu reduzieren und eine sekundäre Oxidation im flüssigen Stahl zu verhindern. Eine niedrigere Viskosität verbessert die Schmierung und minimiert so das Risiko von Längsrissen, indem direkter Kontakt zwischen Mantel und Kokille sowie ungleichmäßiges Mantelwachstum verhindert werden. Die Viskosität muss jedoch sorgfältig kontrolliert werden: Ist sie zu niedrig, kann übermäßiger Wärmeaustausch zu Oberflächenrissen führen; ist sie zu hoch, ist die Schmierung unzureichend, was zum Festkleben des Mantels oder zur Rissbildung führen kann.
Zusätze wie MgO wirken als Netzwerkbrecher in der Schmelze, reduzieren die Aktivierungsenergie und modifizieren die Schmelzstruktur. Dies führt zu einer verringerten Viskosität, verbessert sowohl das Schmier- als auch das Kristallisationsverhalten und bewirkt eine gleichmäßigere Kühlung beim Stranggießen. Beispielsweise hat die Anpassung der Viskosität beim Hochgeschwindigkeits-Dünnplattengießen zu einer signifikanten Reduzierung von Oberflächenfehlern geführt, wobei optimierte Flussmittel ein gleichmäßigeres Schalenwachstum und weniger Oberflächenrisse zur Folge hatten.
Schmelzrate und Temperatur: Schnelle Formabdeckung und Wärmekontrolle
Schmelzgeschwindigkeit und -temperatur bestimmen, wie schnell die Form mit flüssigem Flussmittel bedeckt wird. Eine schnelle und gleichmäßige Bedeckung ist entscheidend für die Wärmeabfuhr und die Schmierung in den frühen Phasen der Schalenbildung. Bei Hochgeschwindigkeitsgießverfahren (≥ 3 m/min) müssen die Formflussmittel Schmelztemperaturen unter 1000 °C erreichen und innerhalb von 41 Sekunden vollständig schmelzen, um die Gießleistung zu gewährleisten und Oberflächenfehler zu vermeiden.
Exotherme Komponenten (z. B. CaSi oder Si) und gezielt eingestellte Partikelgrößenverteilungen beschleunigen die Schmelzgeschwindigkeit durch die Zufuhr zusätzlicher Reaktionswärme. Durch die Optimierung dieser Eigenschaften werden Defekte wie Flussmitteleinschlüsse und Verzögerungen bei der Beschichtung minimiert. Beispiele hierfür sind schnellschmelzende Formflussmittel, die bei Gießgeschwindigkeiten von über 3 m/min fehlerfreie, gleichmäßige Schmierschichten erzeugen, während eine kontrollierte Schmelzkinetik zu einer gleichmäßigen Wärmeverteilung beiträgt und Längsrisse unterdrückt.
Basizität und Komponentenanteile: Abstimmung von Rheologie und Kristallisation
Der Basizitätsgrad (CaO/SiO₂-Verhältnis) beeinflusst maßgeblich das rheologische Verhalten des Gießpulvers und dessen Kristallisationsmuster. Ein höherer Basizitätsgrad reduziert typischerweise die Viskosität und beschleunigt die Kristallisation, was sich auf die Adsorptionsfähigkeit des Pulvers an Einschlüssen im flüssigen Stahl und das gleichmäßige Wachstum der Schmelzschale auswirkt. Der Gehalt an anderen Oxiden wie MgO, Al₂O₃ und Alkalioxiden (z. B. Na₂O, Li₂O) moduliert die Pulverstruktur zusätzlich.
Die Anteile der Komponenten beeinflussen wichtige rheologische Eigenschaften:
- Eine Erhöhung des MgO- oder Na2O-Gehalts stört das Silikatnetzwerk, verringert die Schmelzviskosität und fördert die Ausbildung einer glasartigen, gut geschmierten Grenzschicht.
- Eine kontrollierte Basizität stabilisiert den Kristallisationsprozess, der den Wärmefluss zwischen Stahl und Kokille steuert; eine ausgeglichene Kristallisation ist erforderlich für einen gleichmäßigen Knüppelauszug und eine gleichbleibende Produktqualität.
Änderungen dieser Komponentenverhältnisse müssen mit den angestrebten Stahlsorten und Gießgeschwindigkeiten abgestimmt sein, um Abweichungen zu vermeiden, die die Eigenschaften und die Kontrolle des Gießpulvers beeinträchtigen könnten.
Umweltaspekte: Entwicklung fluorfreier Flussmittel
Verschärfte Umweltauflagen treiben den Übergang zu fluorfreien Flussmitteln voran, da herkömmliche Formulierungen mit CaF₂ oder NaF fluorierte Gase freisetzen, die die Luftqualität am Arbeitsplatz und die Nachhaltigkeit gefährden. Der Ersatz von Fluorid durch Oxide wie B₂O₃, Na₂O und TiO₂ erfüllt die technischen Anforderungen an Viskosität und Wärmeübertragung und reduziert gleichzeitig schädliche Emissionen.
Beispielsweise weisen CaO–SiO₂–Al₂O₃–Na₂O–B₂O₃-Systeme ein ähnliches Schmelz- und Rheologieverhalten wie fluorierte Analoga auf. Die Zugabe von Li₂O oder moderaten Mengen Na₂O vereinfacht die Glasstruktur weiter, reduziert die Viskosität und verbessert die Schmierfähigkeit. Laborversuche bestätigen, dass diese alternativen Formulierungen eine vergleichbare Leistung bei geringeren Emissionsraten bieten. Die Komponentenauswahl und die Basizität müssen jedoch streng kontrolliert werden, um unvorhergesehene Abweichungen unter anspruchsvollen Gießbedingungen zu vermeiden.
Einbeziehung von Echtzeit-Fluiddichtemessgeräten, wie dem Ultraschalldichtemessgerät Lonnmeter undLonnmeter StimmgabeldichtemesserDiese Instrumente helfen bei der Überprüfung der physikalischen Eigenschaften des Flussmittels und unterstützen so die Optimierung des Gießpulvers in der Stranggießanlage sowie die Qualitätskontrolle beim Stranggießen. Sie liefern präzise Messdaten zur Dichte des flüssigen Gießpulvers und ermöglichen so die tägliche Anpassung des Prozesses für einen robusten und umweltschonenden Betrieb.
Durch die Optimierung dieser kritischen Eigenschaften wird sichergestellt, dass das Gießpulver seine Aufgaben bei der Entfernung von Einschlüssen, der Schmierung beim Stranggießen und der effektiven, gleichmäßigen Kühlung erfüllt – jede Phase des Stranggießprozesses ist an das richtige Gleichgewicht dieser Eigenschaften gebunden.
Flüssigkeitsdichtemessung im Formflussmittelmanagement
Bedeutung der Flüssigkeitsdichte für das Verhalten von Formschmelzen
Die Flussmitteldichte beeinflusst auch die Fähigkeit des Kokillenflussmittels, nichtmetallische Einschlüsse zu absorbieren und so deren Entstehung als Stahlfehler zu verhindern. Eine dichtere Flussmittelschicht verbessert das Absinken und die Adsorptionsrate suspendierter Einschlüsse an der Schlacke-Stahl-Grenzfläche. Bei Prozessbedingungen, die eine Aufwärtsströmung begünstigen – beispielsweise durch elektromagnetische Bremsung –, verstärkt die Flussmitteldichte die Entfernung von Einschlüssen zusätzlich und trägt so dazu bei, Sekundäroxidation im flüssigen Stahl zu verhindern und die Reinheit zu maximieren. Allerdings muss eine hohe Dichte mit der richtigen Viskosität im Gleichgewicht stehen, um eine ausreichende Schmierung zwischen Knüppel und Kokille zu gewährleisten. Eine zu hohe Dichte ohne entsprechendes Fließverhalten kann zu Instabilitäten an der Schlacke-Stahl-Grenzfläche führen und das Risiko von Flussmitteleinschlüssen und Betriebsstörungen erhöhen.
Die Kontrolle dieser Eigenschaften ist die Grundlage für entscheidende Aspekte der Prozessoptimierung: von Methoden zur Wärmeübertragungssteuerung beim Stahlguss bis hin zur Reibungsreduzierung und Verbesserung der Brammen- und Knüppelqualität. Die kontinuierliche Überwachung und Anpassung der Kokillenpulverdichte optimiert zentrale Ziele – gleichmäßige Kühlung, Entfernung von Einschlüssen und effektive Schmierung beim Stranggießen.
Moderne Messgeräte zur Bestimmung der Flüssigkeitsdichte
Die präzise Messung der Gießpulverdichte ist für die Optimierung von Stranggießprozessen und die Herstellung von Hochleistungsstahl unerlässlich. Verschiedene Messgeräte stehen zur Verfügung, darunter vor allem Flüssiggießpulverdichtemessgeräte, Stimmgabeldichtemessgeräte und Ultraschalldichtemessgeräte.
DerDichtemessgerät für flüssiges FormschmelzmittelDieses Gerät wurde speziell für die anspruchsvollen Bedingungen bei der Messung von Schmelzen entwickelt. Es basiert typischerweise auf dem Auftriebsprinzip: Ein Sensor mit bekannter Masse und bekanntem Volumen wird in die Schmelze eingetaucht, und die von der Schmelze ausgeübte Auftriebskraft ermöglicht es dem Instrument, deren Dichte zu bestimmen. Aufgrund der hochreaktiven und heißen Umgebung sind solche Messgeräte aus robusten, nicht reaktiven Materialien gefertigt und mit Schutzgehäusen versehen, um wiederholbare Messungen ohne Kontamination der Schmelze zu gewährleisten.
DerLonnmeter StimmgabeldichtemesserEs bietet dank seines physikalischen Messprinzips eine höhere Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Es basiert auf der Änderung der Resonanzfrequenz einer in die Schmelze oder das flüssige Material eingetauchten Schwinggabel. Mit der Änderung der Fluiddichte verschiebt sich die Resonanzfrequenz, wodurch eine Dichtemessung in Echtzeit und direkt im System möglich ist. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
- Integrierte Temperaturkompensation – unerlässlich für die Prozessstabilität bei Temperaturschwankungen.
- Digitale Datenausgabe zur direkten Integration in Prozessleitsysteme.
- Nachgewiesene Eignung für explosionsgefährdete, korrosive oder Hochtemperaturatmosphären, einschließlich der Einhaltung von Sicherheitsstandards.
- Betriebliche Stabilität für eine kontinuierliche Überwachung rund um die Uhr, im Gegensatz zur periodischen manuellen Probenahme.
In einem Stahlwerk beispielsweise liefert ein in der Flussmitteltransportleitung installiertes Lonnmeter-Stimmgabeldichtemessgerät im Flussmittelhandhabungssystem kontinuierliches Feedback, sodass die Bediener die Gießparameter umgehend anpassen können, um optimale Gießmitteleigenschaften zu gewährleisten und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern zu verringern.
DerLonnmeter Ultraschall-DichtemessgerätEs ermöglicht schnelle, berührungslose Dichtemessungen. Dabei werden Ultraschallimpulse durch die Schmelze oder das flüssige Material gesendet und Laufzeit sowie Dämpfung der akustischen Signale gemessen. Die Dichte wird aus der Ausbreitungsgeschwindigkeit und dem Energieverlust abgeleitet, die von der Dichte des Mediums abhängen. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
- Schnelle, wiederholbare Messwerte zur Unterstützung operativer Entscheidungen in Echtzeit.
- Nahtlose Integration mit der Prozessautomatisierung zur Optimierung des Kokillenflusses beim Stranggießen.
- Geringeres Risiko von Sensorkorrosion und Ablagerungen, da der Sensor keinen direkten Kontakt mit dem Flussmittel benötigt.
Die Auswahl der Instrumente für Hochleistungs-Stranggießanlagen hängt von mehreren Kriterien ab:
- Temperaturbereichsfähigkeit: Die Sensoren müssen der extremen Hitze von geschmolzenem Flussmittel standhalten.
- Kompatibilität mit der Flussmittelzusammensetzung: Sensormaterialien müssen korrosions- und chemikalienbeständig sein.
- Messgeschwindigkeit und -frequenz: Für die dynamische Prozesssteuerung werden kontinuierliche Echtzeitdaten bevorzugt.
- Integration in bestehende Prozessautomatisierungssysteme.
- Genauigkeit und Wiederholbarkeit: Instrumente wie das Lonnmeter gewährleisten enge Prozesstoleranzen und datengestütztes Qualitätsmanagement.
Aufrechterhaltung der Genauigkeit bei Prozessschwankungen:
Temperatur- und Flussmittelzusammensetzungsschwankungen sind beim Stranggießen üblich. Sowohl Stimmgabel- als auch Ultraschall-Dichtemessgeräte von Lonnmeter verfügen über eine Temperaturkompensation, die die Temperaturabhängigkeit des Sensoransprechverhaltens und der Resonanzfrequenz korrigiert. Zu den Betriebsabläufen gehören regelmäßige Überprüfungen der Sauberkeit und Integrität der Sensoren, insbesondere nach größeren Prozessänderungen oder in regelmäßigen Abständen.
Sicherstellung von Reproduzierbarkeit und Datenintegrität:
Wiederholbare Messungen setzen eine stabile Installation, die Vermeidung von Lufteinschlüssen (die sowohl die Auftriebs- als auch die Schwinggabelmesswerte beeinflussen können) und das Anhaften von Verunreinigungen oder Feststoffpartikeln an den Sensoroberflächen voraus. Bei Inline-Anwendungen gewährleistet ein optimiertes Strömungsmanagement um den Sensor herum eine konstante, repräsentative Probe des Prozessstroms. Die redundante Sensorinstallation – mit primären und Backup-Einheiten – schützt zusätzlich vor Datenabweichungen und stellt sicher, dass die Qualitätskontrolle beim Stranggießen durch Sensorausfälle nicht beeinträchtigt wird.
Daten protokolliert vonMessung der FlüssigkeitsdichteDie Messgeräte müssen sicher aufbewahrt werden, und ihre Echtzeitausgabe muss in die Prozessleitsysteme integriert werden. Automatisierte Alarme können die Bediener auf Abweichungen von den Spezifikationen aufmerksam machen und so ein sofortiges Eingreifen ermöglichen, um die präzise Kontrolle über die Eigenschaften des Gießpulvers und damit auch über alle nachgelagerten qualitätskritischen Parameter im Stranggießprozess aufrechtzuerhalten.
Integration der Dichtemessung in die Prozessverbesserungen beim Stranggießen
Die Echtzeitmessung der Fluiddichte ist zentral für die Optimierung moderner Stranggießverfahren. Die direkte Überwachung der Kokillenpulverdichte liefert verwertbare Daten für die adaptive Steuerung und verbessert so die Stahlqualität durch präzise Beeinflussung von Wärmeübertragung, Schmierung und Erstarrung.
Echtzeit-Dichteüberwachung für adaptive Gießsteuerung
Die kontinuierliche, vor Ort durchgeführte Messung der Gießpulverdichte ermöglicht es dem Bediener, Dichteänderungen während des gesamten Gießvorgangs zu verfolgen. Mithilfe moderner Instrumente – wie beispielsweise interferometrischer Sensoren – werden kritische Eigenschaften wie die Flussmittelfilmdicke und die Entwicklung des Luftspalts in Echtzeit überwacht. Diese Erkenntnisse erlauben die sofortige Anpassung der Gießpulverzusammensetzung oder der Gießparameter und minimieren so die Verzögerung zwischen Fehlererkennung und Korrekturmaßnahmen. Wird beispielsweise ein Abfall der Gießpulverdichte festgestellt, kann der Bediener die Zugabe von Gießpulver erhöhen oder die Temperaturvorgaben anpassen, um das Flussmittelverhalten zu stabilisieren und Schalenfehler zu vermeiden.
Während faseroptische und interferometrische Systeme derzeit die hochauflösende Überwachung dominieren, bieten Ultraschall- und Stimmgabel-Dichtemessgeräte von Lonnmeter robuste Alternativen für eine umfassendere Prozesskontrolle. Diese Instrumente liefern sofortiges Feedback zur Flussdichte und warnen frühzeitig vor sich ändernden Bedingungen, die die Erstarrung beeinträchtigen oder zu ungleichmäßigem Guss führen könnten.
Rückkopplungsschleifen: Dichtedaten in Verbindung mit Geschwindigkeit, Schmierung und Wärmemanagement
Die Integration von Messgeräten zur Bestimmung der Flüssigkeitsdichte in eine Regelungsarchitektur mit geschlossenem Regelkreis verbessert die Prozessreaktionsfähigkeit. Dichtedaten in Echtzeit speisen speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und fortschrittliche Prozessleitsysteme und optimieren so die Wechselwirkung zwischen wichtigen Gießparametern.
- Wurfgeschwindigkeit:Abweichungen in der Gießpulverdichte deuten auf eine suboptimale Wärmeabfuhr oder ein potenzielles Ausbruchrisiko hin. Systeme nutzen Dichtemessungen, um die Gießgeschwindigkeit anzupassen und so Fehler aufgrund ungeeigneter Schalenwachstumsraten zu minimieren.
- Schmierungseinstellung:Die präzise Dichteüberwachung gewährleistet die Bildung eines optimalen Schmierfilms durch das geschmolzene Flussmittel und reduziert so die Reibung zwischen Rohling und Form. Eine geringere als erwartete Dichte kann automatische Schmierstoffanpassungen auslösen, um optimale Bedingungen an der Gießoberfläche zu gewährleisten und ein Anhaften zu verhindern.
- Wärmemanagement:Dichtemessungen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Wärmeübertragungssteuerung beim Stahlguss. Echtzeitmessungen ermöglichen es den Bedienern, den Kühlwasserstrom oder die Sekundärkühlung anzupassen und so eine gleichmäßige Kühlung über die gesamte Kokillenbreite und -dicke zu gewährleisten.
Beispiele hierfür sind der Einsatz einer adaptiven Wassersprühregelung, die direkt an die Messwerte von Flussdichte- und Temperatursensoren gekoppelt ist und so eine gleichmäßige Schalenentwicklung auch bei schwankendem Rohmaterialeinsatz oder Umweltschwankungen gewährleistet.
Formflussmittel für Stranggießen
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Rolle bei der Reduzierung von Längsrissen an der Oberfläche durch Optimierung des Wärmetransfers und des Erstarrungswachstums
Längsrisse stellen eine anhaltende Herausforderung für die Qualitätskontrolle beim Stranggießen dar. Diese Defekte hängen oft mit ungleichmäßiger Wärmeübertragung und ungleichmäßiger Erstarrung der Gießschale zusammen. Die Echtzeit-Dichtemessung des Gießpulvers dient als Frühindikator für Unregelmäßigkeiten im Gießpulverfilm oder Änderungen der Wärmeleitfähigkeit.
Die Optimierung des Gießpulvers beim Stranggießen nutzt diese Daten, um die Zusammensetzung des Pulvers feinabzustimmen und so eine gleichmäßige Benetzung und vorhersagbare Erstarrungsraten zu erzielen. Messverfahren zur Flüssigkeitsdichte tragen dazu bei, das optimale Gleichgewicht zwischen Isolierung und Schmierung aufrechtzuerhalten und eine gleichmäßige Wärmeabfuhr von der Knüppeloberfläche zu gewährleisten. Die Anpassung der Gießbedingungen an Dichteabweichungen unterstützt eine gleichmäßige Kühlung beim Stranggießen, die entscheidend ist, um thermische Spannungen zu reduzieren, die zu Oberflächenrissen führen können.
Der routinemäßige Einsatz von Flüssigformflussmitteldichtemessgeräten, wie beispielsweise dem Ultraschall- oder Stimmgabeldichtemessgerät von Lonnmeter, trägt ebenfalls dazu bei, Sekundäroxidation im flüssigen Stahl zu verhindern, da eine ausreichende Flussmittelabdeckung den Stahl vor Luftsauerstoff schützt. Gleichzeitig verbessern diese Lösungen die Entfernung von Einschlüssen, indem sie sicherstellen, dass das Flussmittel im optimalen Viskositäts- und Dichtebereich für die Adsorption nichtmetallischer Einschlüsse verbleibt, was sich direkt auf die Reinheit und die Gesamtqualität des Stahls auswirkt.
Durch die Integration hochauflösender, reaktionsschneller Dichtemessgeräte in den Stranggießprozess reduzieren Stahlhersteller systematisch das Risiko von gießbedingten Fehlern und erhöhen die Betriebssicherheit. Durch datengesteuerte Eingriffe und Feedbackmechanismen erreichen sie eine höhere Prozessstabilität und Endproduktqualität.
Verbesserung der Leistung von Formflussmitteln durch Analyseverfahren
Die Leistungsfähigkeit von Gießpulvern im Stranggießprozess hängt von sorgfältig abgestimmten Eigenschaften ab, die eine gleichmäßige Kühlung, effektive Schmierung und zuverlässige Entfernung von Einschlüssen gewährleisten. Moderne Analyseverfahren sind daher unerlässlich, um diese Pulver zu optimieren und so die Stahlqualität und die Zuverlässigkeit der Gießvorgänge zu verbessern.
Korrelation von Dichtemessungen mit Ergebnissen zur Oberflächenqualität
Die Validierung von Flussmitteloptimierungsstrategien beinhaltet die Korrelation von Labordaten mit realen Gießergebnissen. Instrumente wie beispielsweise dasLonnmeter Ultraschall-DichtemessgerätUndLonnmeter StimmgabeldichtemesserSie ermöglichen die Messung der Flüssigkeitsdichte direkt während des Gießvorgangs. Diese Geräte, die repräsentativ für moderne Messgeräte zur Bestimmung der Flüssigkeitsdichte sind, erlauben die Echtzeit-Überwachung der Eigenschaften des flüssigen Formpulvers. Durch die kontinuierliche Überwachung der Pulverdichte können die Bediener die Prozessparameter anpassen, um eine optimale Wärmeübertragung zu gewährleisten und die Reibung zu reduzieren, was sich direkt auf die Oberflächenqualität der Gussstücke auswirkt.
Schmierung, Wärmeübertragung und Qualitätskontrolle: Synergistische Effekte
Im Stranggießverfahren ist die präzise Messung der Fluiddichte entscheidend für die Optimierung der Gießpulverleistung. Die gemessene Dichte beeinflusst direkt Schmierung, Wärmeübertragung und Qualitätskontrolle und trägt so durch robuste Gießpulvereigenschaften und entsprechende Kontrollstrategien zu Prozessverbesserungen im Stranggießverfahren bei.
Einfluss der Dichte auf Schmierung und Reibungsreduzierung
Genaue Dichtewerte des flüssigen Formpulvers sind entscheidend für die Kontrolle der Reibung zwischen dem erstarrenden Block oder der Bramme und den Formwänden. Formpulver mit höherer Dichte bildet in der Regel einen dickeren Film an der Stahl-Form-Grenzfläche und trennt die Form so effektiv von der wachsenden Schale. Diese Filmschicht senkt den Reibungskoeffizienten an kritischen Kontaktpunkten – je dichter und gleichmäßiger der Flussmittelfilm, desto größer die Reibungsreduzierung und die Prozessstabilität. Messungen mit einem Lonnmeter-Stimmgabeldichtemessgerät können beispielsweise dazu beitragen, eine optimale Filmdicke zu gewährleisten, einen reibungslosen Stranglauf sicherzustellen und das Risiko von Strangbrüchen zu minimieren.
Die präzise Dichtekontrolle ermöglicht die Anpassung der Formpulverzusammensetzung und der Gießparameter zur Optimierung der Schmierfilmviskosität und -infiltration. Niedrigere Viskosität und kontrollierte Dichte verbessern den Fluss des Formpulvers und reduzieren so den Widerstand beim Strangtransport. Eine zu hohe Schmierfilmdicke kann jedoch, obwohl sie die Reibung verringert, die Wärmeabfuhr und die Schalenverfestigung beeinträchtigen. Die richtige Balance zu finden – mithilfe von Dichtemessgeräten – ist eine zentrale Schmiertechnik, um die Reibung zwischen Rohling und Form zu minimieren, ohne den Wärmeaustausch zu beeinträchtigen oder Anhaften und Risse zu verursachen.
Kontrolle des Wärmetransfers für gleichmäßige Kühlung und Minimierung von Defekten
Die Dichte beeinflusst beim Stranggießen nicht nur die Schmierung, sondern auch den Wärmetransport. Wärmeleitfähigkeit und Dicke der Kokillenschlacke – sowohl flüssig als auch fest – hängen von der Zusammensetzung und Dichte des Flussmittels ab. Ein gleichmäßiger Wärmetransport durch die Kokille ist entscheidend für konstante Abkühlraten und somit Voraussetzung für die fehlerfreie Stahlproduktion. Mithilfe von Dichtemesstechniken können die Anlagenbetreiber die Schlackenzusammensetzung für die Optimierung des Kokillenflussmittels beim Stranggießen präzise anpassen und so ideale Dichtewerte erzielen, die eine gleichmäßige Schlackenfilmbildung fördern.
Ein gemessenes Dichteprofil liefert Echtzeit-Feedback zur Anpassung der Formkühlungsraten. Beispielsweise ermöglicht ein Ultraschall-Dichtemessgerät von Lonnmeter schnelle Messwerte und unterstützt so rasche Anpassungen der Wärmeübertragungssteuerung beim Stahlguss. Eine gleichmäßige Dicke des flüssigen Formschmelzmittels, bedingt durch eine konstante Dichte, gewährleistet gleichmäßige Temperaturgradienten und minimiert so das Auftreten von Rissen, ungleichmäßigem Schalenwachstum und Oberflächenschwingungsmarken.
Beispiele hierfür sind die Verlängerung der Form oder die Optimierung der Formkonizität zur Minimierung von Lufteinschlüssen – Maßnahmen, die durch die Verwendung von Daten aus Messgeräten zur Dichtemessung von Flüssigkeiten zuverlässig werden. Diese Bemühungen gewährleisten gemeinsam eine stabile Wärmeabfuhr, die für die Qualitätskontrolle und einen stabilen Prozessablauf unerlässlich ist.
Dichte- und Einschlussadsorption, sekundäre Oxidationsprävention
Die Dichte beeinflusst auch die Fähigkeit des Gießpulvers, Einschlüsse im flüssigen Stahl zu adsorbieren und Sekundäroxidation zu verhindern. Insbesondere bieten Gießpulver mit höherer Dichte eine größere Oberfläche zur Absorption nichtmetallischer Einschlüsse (wie Al₂O₃ und SiO₂), wodurch diese Partikel aus dem Stahl herausgelöst und in der Schlacke eingeschlossen werden. Dies führt zu reinerem Stahl und verbessert die metallurgische Qualität.
Eine optimierte Dichte fördert die Bildung kontinuierlicher, gleichmäßiger Schlackenfilme, die als physikalische und chemische Barriere gegen Luftsauerstoff wirken. Diese Schutzschicht unterdrückt die Reoxidation (Sekundäroxidation), die andernfalls zu spröden Phasen oder schädlichen Oxiden im Produkt führen könnte. Eine gleichmäßige Flussmitteldichte, optimiert durch moderne Messverfahren für die Flüssigkeitsdichte, verstärkt die Präventionsstrategien – insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten oder dynamischen Ausbeulvorgängen in der Kokille.
Moderne Messgeräte, wie z. B. Flüssigform-Flussmitteldichtemessgeräte, ermöglichen Messungen vor Ort, um die qualitätsorientierte Entfernung von Einschlüssen im flüssigen Stahl zu unterstützen und eine sekundäre Oxidation im flüssigen Stahl zu verhindern, selbst bei schwankenden Gießbedingungen.
Integrative Qualitätskontrolle durch Dichtemanagement
Die kontinuierliche Regelung der Gießpulverdichte ermöglicht Echtzeit-Qualitätskontrollstrategien. Durch die Integration von Daten der Lonnmeter-Fluiddichtemessgeräte können Gießereimitarbeiter die Schmierung optimieren, den Wärmeaustausch verbessern und die Reinheitsziele erreichen. Die Korrelation der Dichte mit den Prozesssteuerungsmaßnahmen gewährleistet, dass alle Synergieeffekte – Schmierung, kontrollierte Kühlung und Reinigung – optimal aufeinander abgestimmt sind und so die Leistung des Stranggießprozesses verbessert wird.
Praktische Empfehlungen für die industrielle Umsetzung
Integration von Flüssigformflussmitteldichtemessgeräten in Stranggießprozesse
Für optimale Verbesserungen im Stranggießprozess ist die korrekte Integration von Flüssigformpulverdichtemessgeräten – wie beispielsweise dem Ultraschall-Dichtemessgerät Lonnmeter und dem Stimmgabel-Dichtemessgerät Lonnmeter – in die bestehenden Messabläufe unerlässlich. Analysieren Sie den Arbeitsablauf, um kritische Kontrollpunkte zu identifizieren, an denen die Echtzeit-Überwachung der Formpulverdichte die Wärmeübertragung beim Stranggießen steuert, eine gleichmäßige Kühlung gewährleistet und die Formschmierung optimiert. Installieren Sie die Dichtemessgeräte an stabilen Messpunkten nahe der Kokille, um repräsentative Pulvereigenschaften zu erfassen und gleichzeitig fluiddynamische Störungen zu minimieren.
Leiten Sie die Messdaten direkt an die Prozessleitsysteme. Aktivieren Sie automatische Warnmeldungen bei Messwerten außerhalb der Spezifikation, um den Bediener zur Überprüfung und Kontrolle der Gießpulvereigenschaften aufzufordern. Gewährleisten Sie eine sichere und redundante Verkabelung für den Einsatz in rauen Walzwerksumgebungen, um die Anlagen vor Vibrationen, Hitze und Schlackenspritzern zu schützen. Die Inbetriebnahmeprotokolle müssen eine Basiskalibrierung mit standardisierten Referenzflüssigkeiten zur Sicherstellung der kontinuierlichen Qualitätskontrolle beinhalten.
Auswahlvon Instrumenten zur Messung der Flüssigkeitsdichte
Wählen Sie Messgeräte zur Bestimmung der Fluiddichte entsprechend den Prozessanforderungen aus:
- VerwendenLonnmeter Ultraschall-DichtemessgeräteUltraschalltechnologie eignet sich besonders für Umgebungen, in denen Prozesstemperaturen, Drücke oder Flussmittelzusammensetzungen schwanken. Sie gewährleistet zuverlässige, kontinuierliche Messwerte und eine geringere Nachkalibrierungshäufigkeit und ist somit ideal für Anwendungen, die eine präzise Prozesssteuerung erfordern, wie beispielsweise die Verhinderung von Sekundäroxidation in flüssigem Stahl und die Optimierung des Kokillenflussmittels beim Stranggießen.
- WählenLonnmeter Stimmgabel-Dichtemessgerätefür Anlagen mit stabiler Temperatur, Strömung und Zusammensetzung, bei denen Vibrationen und turbulente Strömung minimal sind.
Durch die strikte Einhaltung dieser Empfehlungen stellen die Werke sicher, dass die Eigenschaften des Formflussmittels die Entfernung von Einschlüssen im flüssigen Stahl, eine effektive Schmierung und eine optimale Gussqualität über den gesamten Arbeitsablauf hinweg gewährleisten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Gießpulver und warum ist seine Dichte beim Stranggießverfahren wichtig?
Gießpulver ist ein speziell entwickelter Werkstoff, der beim Stranggießen auf die Oberfläche von flüssigem Stahl aufgebracht wird. Seine Hauptfunktionen sind die Schmierung – insbesondere die Reduzierung der Reibung zwischen Strang und Kokillenwand – und die Regulierung des Wärmeübergangs für eine gleichmäßige Erstarrung. Gießpulver dient außerdem als Schutzschicht, die Sekundäroxidation verhindert und nichtmetallische Einschlüsse aus dem Stahl adsorbiert. Die Dichte des Gießpulvers beeinflusst seine Leistung direkt; die richtige Dichte gewährleistet eine gleichmäßige Schicht für effektiven Wärmeübergang und Schmierung und erhält gleichzeitig die physikalische Integrität unter variierenden Gießgeschwindigkeiten und -bedingungen. Eine unzureichende Pulverdichte kann die Isolierung beeinträchtigen und zu Oberflächenfehlern und erhöhter Oxidationsanfälligkeit führen, insbesondere bei hochlegierten Stählen oder Hochgeschwindigkeitsgießverfahren. Die kontinuierliche Überwachung und adaptive Regelung der Pulverdichte sind notwendig, um optimale Gussqualität und Prozessstabilität zu erreichen.
Wie verbessert ein Flüssigformflussmitteldichtemessgerät die Prozesssteuerung beim Stranggießen?
Ein Flüssigformflussmitteldichtemessgerät ermöglicht die hochpräzise Echtzeitüberwachung der Flussmitteldichte in der Gießform. Durch die Integration solcher Messgeräte erhalten die Bediener unmittelbares Feedback zum Flussmittelzustand und können so Auftragsmenge, Zusammensetzung und Temperatureinstellungen umgehend anpassen. Diese präzise Steuerung gewährleistet einen stabilen Wärmeübergang und eine optimale Schmierung und reduziert das Risiko von Oberflächenrissen, Schalenausbrüchen und Reoxidation. Die verbesserte Prozesstransparenz ermöglicht zudem eine bessere Qualitätskontrolle mit gleichmäßiger Adsorption von Einschlüssen und weniger Defekten. Verbesserungen im Stranggießprozess werden durch die Korrelation von Dichtedaten mit Prozessparametern erzielt, was zu gleichmäßiger Kühlung, optimierter Schmierung und insgesamt höherer Gussstabilität führt.
Worin bestehen die Unterschiede zwischen Lonnmeter-Stimmgabel- und Ultraschall-Dichtemessgeräten bei der Messung der Flüssigkeitsdichte?
Das Lonnmeter Stimmgabel-Dichtemessgerät nutzt Schwingungselemente, die empfindlich auf Änderungen der Flüssigkeitsdichte reagieren und so hochpräzise und stabile Messwerte liefern. Es eignet sich hervorragend für Umgebungen mit viskosen oder blasenbildenden Medien, passt sich schnell an rasche Eigenschaftsänderungen an und ermöglicht kurze Reaktionszeiten. Die Stimmgabelkonstruktion ist robust, kommt ohne bewegliche Teile aus und ist wartungsarm.
Das Ultraschall-Dichtemessgerät von Lonnmeter verfolgt einen anderen Ansatz: Es misst die Dichte berührungslos mittels Schallwellen. Es ermöglicht schnelle Messungen und lässt sich leichter in automatisierte Überwachungssysteme integrieren. Ultraschallmessgeräte sind weniger empfindlich gegenüber Temperatur- und Viskositätsschwankungen und arbeiten auch in rauen Umgebungen mit hohen Temperaturen zuverlässig. Sie verursachen in der Regel langfristig niedrigere Betriebskosten und gewährleisten eine stabile, dauerhafte Genauigkeit. Bei der Auswahl des passenden Messgeräts sollten die Viskosität des Messmittels, die Installationsanforderungen und der gewünschte Automatisierungsgrad berücksichtigt werden.
Wie trägt die Kontrolle der Schimmelpilzflussdichte zur Verhinderung sekundärer Oxidation bei?
Eine stabile und ausreichende Dichte des Gießpulvers bildet eine durchgehende, ununterbrochene Schutzschicht auf der Oberfläche des flüssigen Stahls. Diese physikalische Barriere isoliert den flüssigen Stahl vom Luftsauerstoff und minimiert so das Risiko der Sekundäroxidation. Eine effektive Dichtekontrolle gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung des Gießpulvers, unabhängig von Schwankungen der Gießgeschwindigkeit oder der Stahlzusammensetzung, und sorgt für gleichbleibende Barriereeigenschaften. Ohne die richtige Dichte können Lücken oder Schichtdicken entstehen, wodurch der Stahl der Oxidation ausgesetzt wird und Einschlüsse sowie eine verminderte Oberflächenqualität auftreten. Die Echtzeitüberwachung mittels Dichtemessgeräten ermöglicht es den Bedienern, diese Schutzfunktion während des gesamten Gießprozesses aufrechtzuerhalten.
In welcher Weise unterstützen Messgeräte zur Dichtemessung von Flüssigkeiten Prozessverbesserungen beim Stranggießen von Stahl?
Messgeräte zur Dichtemessung ermöglichen es den Bedienern, die Gießparameter kontinuierlich anhand von Echtzeitdaten anzupassen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Kühlung durch Regulierung des Wärmeaustauschs, was unerlässlich ist, um innere Risse zu vermeiden und die gewünschte Wandstärke zu gewährleisten. Eine präzise Dichtemessung fördert zudem eine effektive Schmierung, reduziert die Reibung zwischen Knüppel und Kokille, minimiert das Risiko von Ausbrüchen und ermöglicht höhere Gießgeschwindigkeiten. Darüber hinaus tragen diese Geräte dazu bei, optimale Flussmitteleigenschaften für die Adsorption von Einschlüssen im flüssigen Stahl zu gewährleisten, was zu einem reineren Stahlprodukt führt. Der datenbasierte Ansatz, der durch solche Geräte ermöglicht wird, treibt eine robuste Qualitätskontrolle beim Stranggießen und die Optimierung des Kokillenflussmittels voran und sorgt so für eine verbesserte Produktkonsistenz und weniger Fehler.
Veröffentlichungsdatum: 01.12.2025



